Die Einführung von Containern und ihre weltweite Standardisierung in ISO1-Normen haben einen Rationalisierungsschub der Seeschifffahrt ermöglicht, der eine enorme Ausweitung des Welthandels brachte und damit eine wichtige Grundlage für die Globalisierung der Weltwirtschaft.
Im Landverkehr erlaubt die Intermodalität, die Vorteile von zwei oder mehreren Verkehrsträgern zu verknüpfen, z.B. die Massenleistungsfähigkeit, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit von Schiene oder Binnenschiff mit der Flexibilität der Straße.
ISO-Container werden auf Straße, Binnenschiff und Schiene hauptsächlich im Seehafenhinterlandverkehr befördert, während in kontinentalen Verkehren CEN2-genormte Wechselbehälter und Sattelanhänger als Ladeeinheiten eingesetzt werden. Sie sind den erlaubten Maßen für Straßenfahrzeuge und Europaletten besser angepasst und auch leichter und flexibler in der Beladung. Gemeinsame technische Merkmale sorgen dafür, dass viele Straßenfahrzeuge, Wagons und Umschlaggeräte in Europa für alle intermodalen Ladeeinheiten geeignet sind.
¹ ISO: International Organization for Standardization
² CEN Comité Européen de Normalisation – Europäisches Komitee für Normung